Die 10 häufigsten Frage zu Home Staging

Die 10 häufigsten Frage zu Home Staging

 

Lesen Sie hierzu den Blogbeitrag von Birgit Hahn:

In meinem persönlichen Umfeld werde ich in den letzten Wochen immer häufiger auf meinen neuen Beruf angesprochen. Da es sich beim Home Staging immer noch um einen recht jungen Berufszweig handelt, ist das natürlich kein Wunder. Hier will ich nun Antworten geben, auf die 10 häufigsten Fragen zu Home Staging, die mir gestellt wurden.

1. Was ist denn Home Staging überhaupt und was heißt das?

Einen deutschen Begriff gibt es leider nicht, eine Übersetzung ist schwierig, es würde wörtlich in etwa „ein Zuhause aufführen“ bedeuten.

Home Staging bezeichnet das professionelle Herrichten von Immobilien zur Verkaufsförderung. Wenn man ein Auto verkaufen möchte, dann wird es gewaschen, poliert, gesaugt – wir möchten, dass es dem Käufer gefällt. Dann ist er bereit, den bestmöglichen Preis dafür zu bezahlen. Etwas Ähnliches macht Home Staging mit Immobilien. Viele Menschen können sich ein Haus oder eine Wohnung nicht mit ihren eigenen Möbeln oder einer neuen Einrichtung vorstellen. Mit Home Staging werden die Räume für Kaufinteressenten inszeniert. Dabei werden gezielt Möbel, Farben, Licht und Dekorationsgegenstände eingesetzt, um der Immobilie einen Wohlfühlcharakter zu geben, der möglichst breite Kreise potenzieller Käufer anspricht. Diese Inszenierung sichert den Verkaufserfolg.

2. Sind das nicht Aufgaben eines Innenarchitekten?

Nein. Ein Innenarchitekt richtet seine Planung und seine Umsetzung ganz auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen aus, die in einem Objekt wohnen. Geschmack und Lebensgewohnheiten der Bewohner stehen im Vordergrund.

Home Staging macht etwas anderes: es „entpersonalisiert“. Ziel ist es, eine möglichst große Gruppe von Kaufinteressenten anzusprechen. Es werden Möbel und Dekorationsgegenstände eingesetzt, die einen modernen aber eher neutralen Stil verkörpern. Jeder Raum bekommt eine Funktion, und zeigt damit dem Interessenten die Nutzungsmöglichkeiten.

3. Aber fühlen sich Interessenten dann nicht getäuscht, wenn Sie in eine solche Immobilie kommen?

Nein. Im Gegenteil. Interessenten erkennen die Mühe, die man sich gemacht hat, um Ihnen das Objekt vorzustellen. Ein ganz wichtiger Punkt ist auch, dass beim Staging alle persönlichen Dinge aus dem Haus entfernt werden. Kommt man in ein gestagtes Haus, hat man nicht das unangenehme Gefühl in die Privatsphäre fremder Menschen einzudringen.

4. Aber das ist doch sicher teuer? Warum soll ich Geld in ein Haus stecken, wenn ich es verkaufen will?

Natürlich ist Home Staging eine Investition. Sie sollten sich fragen, was Sie beim Verkauf erreichen möchten. Wollen Sie möglichst schnell verkaufen? Haben Sie eine gewisse Preisvorstellung und wollen sich nicht auf lästige Preisverhandlungen einlassen? Dann ist Home Staging die Lösung. Denn wir arbeiten immer nutzenorientiert. Schauen Sie doch einmal unter „Leistungen“ auf meiner Seite www.hahn-homestaging.de/Leistungen nach. Es gibt für jedes Objekt die geeignete Lösung. Alle Maßnahmen werden kostentransparent dargestellt. Und vielleicht können Sie ja einzelne Maßnahmen selbst erledigen.

5. Also ist Home Staging nur etwas für teure Immobilien?

Nein. Gerade „schwierige“ Objekte fordern uns Home Stager heraus. Auch mit einem geringen Budget lässt sich ein Staging machen, das die Schokoladenseite des Objekts herausstellt.

6. Wenn ich aber in dem Haus noch wohne? Wie geht das denn dann überhaupt?

Es ist in der Tat ein etwas komisches Gefühl, in einem gestagten Haus zu wohnen. Aber gerade in diesem Fall sollte ein Verkauf schnell erreicht werden. Die Veränderung ist ja schon geplant. Auch hierfür bietet Home Staging gute Lösungen. Dinge, die nicht täglich benötigt werden können vielleicht schon in Umzugskisten. Für Besichtigungen werden die persönlichen Dinge weggeräumt. Auch die geliebten Haustiere sollten in dieser Zeit lieber nicht zuhause sein. Und da geben Home Stager auch schon mal Fotos an die Hand, wie die perfekte Präsentation nochmal aussehen sollte.

7. Und wenn ein Haus ohnehin schon leer steht? Die Räume wirken doch größer, wenn Sie leer sind. Warum soll man da Möbel reinstellen?

Weil sich nur etwa 10% der Menschen einen Raum möbliert vorstellen können! Passt da mein Bett rein? Reicht der Platz aus, um einen Schrank unterzubringen? Was mache ich mit all den Räumen? Home Staging zeigt das Potenzial.

8. Wir haben in unserer Region doch einen Verkäufermarkt. Wenn sich Immobilien auch so verkaufen, warum brauche ich dann Home Staging?

Irgendwann wird sich sicher jede Immobilie verkaufen. Die entscheidende Frage ist aber, wann und zu welchem Preis wollen Sie verkaufen? Wie viele Besichtigungstermine und Preisverhandlungen sind Sie bereit zu führen? Heute holen sich Interessenten den ersten Eindruck bereits über das Internet. Ansprechende Fotos vermitteln sofort einen positiven ersten Eindruck und lösen nicht selten viele ernst gemeinte Anfragen aus!

9. Wenn ein Haus schon lange auf dem Markt ist und bisher noch kein Käufer gefunden werden konnte. Kommt dann Home Staging noch in Frage?

Auf jeden Fall. Nehmen Sie das Haus vom Markt. Lassen Sie es professionell herrichten und stellen Sie es mit dem neuen Auftritt wieder ein. Die Kosten für das Home Staging sind auf jeden Fall geringer, als der Betrag den Sie durch eine Preisreduktion verlieren würden.

10. Wie lange dauert Home Staging?

Dies hängt davon ab, für welche Leistungen Sie sich bei Ihrer Immobilie entschieden haben und welche Maßnahmen im Vorfeld des Stagings zu treffen sind. Für ein komplettes Staging, mit Ausräumen, Streichen, Reparaturen, Möblierung und Dekoration sollten Sie 1 Woche einplanen.

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Rosio Walworth (Mittwoch, 01 Februar 2017 22:54)


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